Deutschland ist und bleibt ein Einwanderungsland. Einwanderung ist deshalb „deutscher Normalzustand“ und nicht Ausnahme, wie das die Debatten um Asyl, Terrorabwehr und Sicherheit nahelegen. Mit dem „Normalzustand Einwanderung“, Fragen und Problemen von (oft nur teilweise gelingender) Integration, mit Konflikten rund um das Zusammenleben in einer ethnisch, sprachlich, religiös, kulturell und in den verschiedenen Lebensstilen und -milieus immer vielfältigeren Gesellschaft setzen sich alle Institutionen und „Teilsysteme“ der „deutschen Aufnahmegesellschaft“ auseinander. Sie sind auf der Suche nach passenden Lösungen, Kommunikations- und Bewältigungsstrategien und Handlungskonzepten. Das gilt für Kommunen ebenso wie für Schulen, Kliniken und Arztpraxen, für die Renten- und Krankenversicherungen; es gilt für Arbeitgeber und Gewerkschaften wie für die Jobcenter und Arbeitsagenturen. Es gilt für die Universitäten und Weiterbildungsträger wie für die Medien..

anakonde ist mit praxisnahen Studien, Forschungs- und Evaluationsarbeiten, mit Konzeptideen und in der wissenschaftlichen Begleitung vielfältiger Akteure im „Dickicht der Integration“ seit seiner Gründung engagiert. Es unterstützt seine Auftraggeber bei der Bewältigung ihrer Aufgaben rund um Zuwanderung und Integration. Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit liegt bei Ansätzen des Community Development: niedrigschwellig-partizipativer Ansätze, denen es durch die Philosophie des Empowerment besonders oft gelingt, „denen ohne Stimme“ - unter ihnen oft eingewanderte Frauen mit Familienverpflichtungen - eine Stimme und Orte der Inklusion zu öffnen.

Die Partner/innen und Gründer/innen von anakonde haben seit vielen Jahren Forschungs-, Beratungs-, Modell- und Evaluationsprojekte im Zusammenhang von Migration und Integration bearbeitet. anakonde bündelt diese breit gefächerten Erfahrungen, die im Profil beschrieben sind, zur Entwicklung und Umsetzung weiterer Projekte.

 

 

 
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